Eine Wanderung unter fachkundiger Leitung im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Niederösterreich”

Alpine Pflanzenwelt am Ötscher in Zeiten des Klimawandels

Das Alpine Forschungszentrum für Klimawandel und Biodiversität am Ötscher lädt zu einer spannenden und lehrreichen Exkursion mit dem Meteorologen und Wissenschaftsjournalisten Andreas Jäger sowie Gärtnermeister und „Radio-Gärtner“ Ing. Johannes Käfer.

Mit seinen 1893 Metern, inmitten des Naturparks Ötscher-Tormäuer, ist der Ötscher das Wahrzeichen des Alpinen Mostviertels. Neben seinen atemberaubenden Aussichten beherbergt dieses Bergmassiv auch eine Vielzahl an besonderen Pflanzen. Wer sich auf deren Spur begibt, stößt dabei auf eines der ältesten Zeugnisse zur Erforschung der niederösterreichischen Alpenflora: Schon Charles de l’Écluse, genannt Clusius (1526-1609), ein Hofbotaniker Kaiser Maximilians II, hat die einzigartige Flora des Ötschers beschrieben und wurde zum Namensgeber von Clusius-Enzian, Clusius-Primel oder Clusius-Brombeere. Doch der Klimawandel macht auch vor Schätzen der Biodiversität am Ötscher nicht Halt: Welche der in NÖ über Jahrhunderte nachgewiesenen Pflanzen könnte es in den nächsten Jahrzehnten noch geben und wenn ja, warum? Welche Auswirkungen die Klimaerwärmung auf die alpinen Lebensräume des Ötschers und seine Pflanzenvielfalt hat, lässt sich am besten bei einer Wanderung unter fachkundiger Leitung erkunden. Dafür stehen neben den beiden erwähnten Experten noch weitere Kenner*innen der Fauna und Flora am Ötscher bereit.

Treffpunkt: 16.7. um 09.30 Uhr bei der Talstation der Ötscherlifte in Lackenhof (Weitental – Großer Ötscherlift)

Die Dauer beträgt ca. 5 Stunden und führt durch alpines Gelände. Feste Wanderschuhe und alpine Ausrüstung sind erforderlich. Verpflegung, Sonnenschutz und Regenschutz nicht vergessen!

Anmeldung (ab Juni) und weitere Informationen:

www.naturpark-oetscher.at/oetscher-wanderung-klimawandel

© Sarah Ehmann
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