100 Jahre Kulturerbe Niederösterreich

Öffentliches Symposium der Universität für Weiterbildung Krems

Niederösterreich besitzt ein reiches kulturelles Erbe – als gemeinsames „Kulturerbe Niederösterreichs“ existiert es jedoch erst seit 1922. Grund genug, das Thema erstmals in den Mittelpunkt eines Symposiums zu stellen, das explizit auch junge Forscher*innen ansprechen soll. „Kulturerbe“ ist nicht statisch. Vielmehr lässt es sich nur in seinen dynamischen Wechselbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Objektgattungen, Traditionen, Akteur*innen und Institutionen verstehen.

 

Im Symposium geht es um die Genese und Entwicklung des „Kulturerbes Niederösterreich“ vor dem Hintergrund komplexer Themen wie Kulturpolitik, Recht, Identität, Eigenständigkeit, Wirtschaft und gesellschaftliche Diversität. Anhand von Fallbeispielen sollen mit dem kulturellen Erbe verbundene Praktiken des Sammelns, Bewahrens, Dokumentieren und Erforschens ebenso wie des Präsentierens und Vermittelns bis ins postdigitale Zeitalter aufgezeigt werden. Besondere Schwerpunkte gelten dem reichen industriekulturellen Erbe, dem „unbequemen“ Kulturerbe, etwa im Hinblick auf das jüdische Kulturerbe, NS-Gedenkstätten und dem „Verschwinden“ von Kulturlandschaften.

 

7. bis 8. Oktober 2022

Campus Krems
Audimax
(Präsenz und Digital)

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