Einblicke in Vöslauer Villen

Vöslauer Häuser erzählen Geschichten

Ludwig Mandl war nicht nur Getreidehändler, sondern auch Eigentümer der Hirtenberger Patronenfabrik, Caroline Edle von Fischer besaß gar zwei Villen und nach dem Feldmarschall-Leutnant August von Fligély ist ein Kap auf Franz-Josef-Land benannt. Sie alle erkannten die Schönheit der Gegend, schätzen das Thermalbad, die Nähe zu Baden und ließen sich während der Sommermonate im Kurort nieder.

Die Sonderausstellung "Einblicke in Vöslauer Villen" gewährt einmalige Einblicke in 16 ausgewählte Villen und stellt vor allem die Menschen in den Vordergrund. Dies umfasst oftmals tragische Geschichten: Gut die Hälfte der Häuser gehörten einst Familien, die für die Nationalsozialisten als jüdisch galten und daher ihre Villen, ihr Hab und Gut, ihre Heimat und in vielen Fälle ihr Leben verloren.

 

Stadmuseum Bad Vöslau

Kirchenplatz 8, 2540 Bad Vöslau
Öffnungszeiten: Di 9-12 Uhr und So/Fei 10-13 Uhr

© Stadtgemeinde Bad Vöslau
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